WG Kosten teilen: Warum ein WG-Budget unverzichtbar ist
In einer Wohngemeinschaft teilen sich zwei, drei oder mehr Menschen Küche, Bad und Wohnzimmer — aber auch Kosten. WG Kosten teilen klingt einfach, doch genau hier entstehen Konflikte: Wer hat den letzten Großeinkauf bezahlt? Wer schuldet wem wie viel? Ist die Stromrechnung fair verteilt?
Ohne ein WG-Budget sammeln sich stille Schulden an, Zettel am Kühlschrank werden vergessen, und nach sechs Monaten weiß niemand mehr, wer im Plus oder Minus steht. Die Lösung: ein transparentes, digitales Budget, das alle Mitbewohner in Echtzeit sehen können.
Welche Kosten in der WG geteilt werden
Nicht alle WG-Kosten werden gleich geteilt. Hier eine Übersicht:
- Immer geteilt: Miete, Strom, Gas, Internet, GEZ (Rundfunkbeitrag), Müllgebühren.
- Oft geteilt: Toilettenpapier, Spülmittel, Küchenrollen, Reinigungsmittel — alles, was alle nutzen.
- Manchmal geteilt: Lebensmittel. Manche WGs kochen gemeinsam und teilen die Kosten, andere kaufen getrennt ein.
- Nie geteilt: Persönliche Ausgaben, Kleidung, Hobbys, Streaming-Abos (es sei denn, alle nutzen sie).
Mitbewohner Kosten teilen: Drei Modelle für die WG-Abrechnung
Mitbewohner Kosten teilen — je nach WG-Größe und Vertrauenslevel eignen sich unterschiedliche Modelle:
- Modell 1 — Gemeinsame Kasse: Jeder zahlt am Monatsanfang einen festen Betrag in einen Topf (z. B. 150 €). Daraus werden alle geteilten Kosten bezahlt. Einfach, aber unflexibel.
- Modell 2 — Abwechselnd zahlen: Wer einkauft, legt vor. Am Monatsende wird abgerechnet und ausgeglichen. Flexibel, aber erfordert genaue Buchführung.
- Modell 3 — Digitales WG-Budget: Alle Ausgaben werden in einer App erfasst. Jeder sieht seinen Saldo in Echtzeit. Am Monatsende zeigt die App den Ausgleich. Das fairste und transparenteste Modell.
Konkretes WG-Budget: 3er-WG in einer deutschen Großstadt
Nehmen wir eine 3er-WG in Berlin, Köln oder Hamburg mit folgenden gemeinsamen Kosten:
- Warmmiete: 1.500 € (500 € pro Person bei gleich großen Zimmern)
- Strom: 120 € (40 € pro Person)
- Internet: 40 € (ca. 13 € pro Person)
- GEZ: 18,36 € (ca. 6 € pro Person)
- Haushaltsartikel: 30 € (10 € pro Person)
- Gemeinsame Lebensmittel: 150 € (50 € pro Person)
Gesamtkosten pro Person: ca. 619 €/Monat. In der Praxis zahlt oft jemand die Miete und einer kauft ein — deshalb ist ein genaues Tracking wichtig.
Was tun bei unterschiedlichen Zimmergrößen?
Nicht alle Zimmer in einer WG sind gleich groß. Eine faire Aufteilung berücksichtigt die Quadratmeter:
- Methode: Berechnen Sie den Preis pro Quadratmeter für die Privatfläche. Gemeinschaftsflächen (Küche, Bad, Flur) werden gleichmäßig geteilt.
- Beispiel: 90 m² Wohnung, 1.500 € Miete. Gemeinschaftsfläche: 30 m² (500 €, je 167 €). Privatfläche: 60 m² (1.000 €). Zimmer A (25 m²): 417 € + 167 € = 584 €. Zimmer B (20 m²): 333 € + 167 € = 500 €. Zimmer C (15 m²): 250 € + 167 € = 417 €.
Die 5 goldenen WG-Finanz-Regeln
- Alles sofort eintragen: Jeder Einkauf, jede Rechnung. Je länger Sie warten, desto mehr vergessen Sie.
- Monatlich abrechnen: Am Monatsende den Ausgleich berechnen und sofort überweisen. Keine „offenen Posten“ über Monate hinweg.
- Transparenz statt Vertrauen: Auch in der besten WG hilft eine klare Buchführung. Es geht nicht um Misstrauen, sondern um Klarheit.
- Größere Anschaffungen absprechen: Neue Küchenmaschine? Staubsauger? Ab 50 € sollte die WG abstimmen.
- Auszug sauber abrechnen: Wenn ein Mitbewohner auszieht, alle offenen Posten sofort ausgleichen. Kaution anteilig rückerstatten.
WG-Budget mit Plan & Multiply führen
Plan & Multiply macht die WG-Abrechnung einfach: Ein Mitbewohner erstellt das gemeinsame Budget und lädt die anderen per QR-Code ein. Erstellen Sie geteilte Umschläge für Miete, Strom, Lebensmittel und Haushalt. Jeder trägt seine Ausgaben ein, und die App berechnet automatisch, wer wem wie viel schuldet.
Zusätzlich kann jeder Mitbewohner private Umschläge für das eigene Budget führen — unsichtbar für die anderen. So haben Sie WG-Kosten und persönliche Finanzen in einer App. Laden Sie Plan & Multiply jetzt kostenlos herunter und beenden Sie das WG-Kosten-Chaos.